Der Markt und die Technologien im Bereich Data Science, Data Analytics und Business Intelligence entwickeln sich ständig weiter. Themen wie Advanced- und Predictive Analytics, Big Data und Data Management sind auch im Jahr 2022 in aller Munde. Um datengestützte Erkenntnisse für Geschäftsentscheidungen treffen zu können, setzen Unternehmen weiterhin auf BI-Werkzeuge und Analytics-Plattformen. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen fünf BI-Trends 2022 vor, die langfristigen Mehrwert für Ihr Unternehmen bieten.

Trend Nr. 1: Stammdaten- & Qualitätsmanagement

Spezialisten auf dem Gebiet Business Intelligence sind sich einig: Daten sind das neue Gold in Zeiten von Big Data und Digitalisierung. Durch die richtige Datenlage lassen sich viele wichtige Erkenntnisse für schnellere, bessere und effizientere Entscheidungen finden. Auch dieses Jahr bleibt deshalb der Trend „Stammdaten und Datenqualitätsmanagement“ auf dem ersten Platz des BARC-Rankings für BI-Trends 2022. Schließlich kann ein Unternehmen nur auf Grundlage von zuverlässigen, konsistenten und richtigen Daten die richtigen Entscheidungen treffen. Die immer größer werdende Masse an Informationen stellt Unternehmen zunehmend vor die Herausforderung, riesige heterogene Datenmengen zu verarbeiten. Harmonisierte Stammdaten sind daher die Voraussetzung für ein einheitliches Verständnis der jeweiligen Daten und wichtig für eine guten Zusammenarbeit der verschiedenen Unternehmensbereiche. Zu den kritischen Erfolgsfaktoren für eine hohe Datenqualität zählen unter anderem eine einheitliche Datenklassifizierung, eine vollständige Dokumentation und eine Data Governance.

 

Trend Nr. 2: Data Governance

Der Begriff Data Governance meint das Management von Daten inklusive deren Verantwortlichkeiten sowie Zuständigkeiten in einem Unternehmen. Dieses Rahmenwerk beschreibt den Umgang mit den jeweiligen Daten und beinhaltet Prozesse, Methoden und schriftliche Vorgaben, damit unter anderem die Sicherheit sowie die Qualität der Daten als auch der Datenschutz einheitlich geregelt werden. Ziel der Data Government ist daher die Einhaltung der Sicherheits- und Qualitätsstandards der Daten, um Risiken für das Unternehmen zu minimieren und Strafen wegen Daten-Verstößen zu verhindern. Sie sorgt für ein einheitliches Verständnis der Daten und ein insgesamt besseres Datenmanagement im Betrieb. Die Data Governance stellt daher einen wichtigen Mechanismus innerhalb der unternehmenseigenen Datenstrategie dar und gehört somit zu den BI-Trends 2022.

Trend Nr. 3: Predictive Analytics

Die Geschäftswelt ist geprägt durch die Eigenschaften Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität (VUKA). Für Unternehmen ist es daher wichtig, richtige Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen zu können. Methoden der Advanced Analytics helfen dabei, eine fundierte, auf Daten basierte Grundlage für Entscheidungen im Unternehmen zu schaffen. Predictive Analytics ist ein Tätigkeitsbereich der Data Science und eine Form von Advanced Analytics. Während sich herkömmliche Business Intelligence Systeme mit dem „Was?“ und Warum?“ beschäftigen, können durch Predictive Analytics Aussagen über mögliche Geschehnisse in der Zukunft getroffen werden. Predictive Analytics nutzt sowohl neue, als auch historische Daten um Aktivitäten und Trends vorherzusagen und das beste Ergebnis unter Berücksichtigung verschiedener Parametern zu bestimmen. Dadurch können zum Beispiel Ausgaben und Ressourcen im Unternehmen besser geplant und optimiert werden.

 

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Trend Nr. 4: Data Driven Culture

Auch die Entwicklung hin zu einer datengetrieben Unternehmenskultur (Data Driven Culture) wird laut dem Trend-Monitor für Data, BI & Analytics im Jahr 2022 zunehmend wichtiger. Das Ziel einer Data Driven Culture ist es, Daten in den Mittelpunkt von Entscheidungsfindungen zu bringen und somit einen kulturellen, datengetrieben Rahmen für alle Mitarbeiter zu schaffen. Eine „Datenkultur“ bezeichnet somit eine kollektive Überzeugung innerhalb einer Organisation, Daten als Grundpfeiler für wichtige Geschäftsvorgänge zu nutzen und diese als Teil der Unternehmensidentität einzubinden und das datengesteuertes Verhalten der Mitarbeiter zu fördern. Operative sowie strategische Entscheidungen und Prozesse sollen dadurch effizienter, objektiver und transparenter werden. Damit wird es möglich, Potenziale des Unternehmens voll auszuschöpfen und wertvolle Wettbewerbsvorteile zu sichern. Um eine Datenkultur erfolgreich im Unternehmen aufzubauen und zu verankern sind neben der Bereitstellung relevanter Daten mittels geeigneter Analysen und Technologien, die Qualität der Daten sowie eine für alle Mitarbeiter geltende Data Governance notwendig.

Trend Nr. 5: Data Visualization & Data Storytelling

In einem Unternehmen werden jeden Tag große Mengen an Daten, zum Beispiel aus Produktionsprozessen, Kundeninteraktionen und Verkäufe, generiert. Gleichzeitig nehmen wir über 80 % aller Informationen aus unserer Umwelt allein über unsere Augen wahr. Der Sehsinn ist somit der Hauptlieferant für Informationen an das Gehirn. Mithilfe der Datenvisualisierung werden diese Datenberge durch grafische Darstellungen möglichst anschaulich gestaltet, sodass Muster, Zahlen und Fakten einfach les- und vor allem auswertbar werden. Eine reine Darstellung der Daten in bunten Diagrammen reicht jedoch nicht aus, um visuell ansprechende und verständliche Geschäftsinformationen zu gewinnen.

Auch die Kompetenz, Daten und Fakten lesen und überhaupt verstehen zu können (Data Literacy), fällt unter den Begriff „Data Visualization“. Hier setzt das Data Storytelling an. Durch das erzählen der „Daten-Geschichte“ werden komplizierte und abstrakte Daten so aufgewertet, sodass einfach verständliche Informationen am Ende übrig bleiben. Dadurch soll die Bedeutung hinter den jeweiligen Daten und Fakten sichtbar werden und Führungskräften im Unternehmen dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Verbesserungen unserer Kunden im Schnitt durch BI-Services von ANIGMA:

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effizientere Datenlage

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reduzierte Fertigungskosten

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schnellere Entscheidungen

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