EnergieEffizienz und EEG – was sich ändert!

Der Strompreis oder allgemeiner, die Energiekosten, sind ein zentraler Wettbewerbsfaktor für viele Unternehmen. Auch ist klar, dass Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland erhalten bleiben müssen und nicht durch zu hohe Energiepreise gefährdet werden dürfen.

Die Bundesregierung hat in der Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum 1. August 2014 reagiert und will die Kosten für den Umbau der Energieversorgung auf mehr Schultern verteilen als bisher. In diesem Zuge wurde auch die besondere Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen (§§ 63 ff. EEG 2014) neu gefasst.

Für den weiteren Erfolg der Energiewende ist es entscheidend, den weiteren Kostenanstieg spürbar zu bremsen und die Nutzung der erneuerbaren Energien besser planen und steuern zu können.
Daraus ergeben sich grundlegende Änderungen für den Umgang mit Energie auch in Ihrem Unternehmen!

Wer kann sich von der EEG-Umlage befreien lassen?

Antragsberechtigt sind Unternehmen des produzierenden Gewerbes, sowie Betreiber von Schienenbahnen. Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann anstelle eines Unternehmens auch ein selbstständiger Unternehmensteil die Begrenzung der EEG-Umlage beantragen.
Die Unternehmen müssen im Antragsverfahren nachweisen, dass im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr:

  • mehr als 1 GWh Strom verbraucht wurde,
  • die Stromkostenintensität mindestens 16 % (Unternehmen nach Liste 1) bzw. mindestens 20 % (Unternehmen nach Liste 2) betrug,
  • ein alternatives System zur Verbesserung der Energieeffizienz betrieben wurde (§ 3 SpaEfV)
  • ein zertifiziertes Energiemanagementsystem einführen oder betreiben bzw. einen gültigen Eintragungs- oder Verlängerungsbescheid der EMAS-Registrierungsstelle haben (ab 5 GWh),
  • die EEG-Umlage tatsächlich gezahlt haben.

Die Prüfung übernimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Es entscheidet somit auch über die Anträge auf Begrenzung der EEG-Umlage.
Ab 5 GWh Stromverbrauch ist Energiemanagement Pflicht. Ein EnergieControlling wie das ECC Pro bietet die dafür notwendige Grundlage!
Energieintensive Unternehmen mit einem Stromverbrauch von mehr als 5 GWh pro Jahr, benötigen zudem seit 2014 ein zertifiziertes Energie- oder Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder EMAS.

Energieaudits werden Pflicht!

Ab Dezember 2015 sind Unternehmen, die die Schwellenwerte für KMU überschreiten, gesetzlich verpflichtet, alle vier Jahre ein Energieaudit durchzuführen. Im Fall von Unternehmensbeteiligungen können auch kleinere und mittlere Unternehmen betroffen sein!
Sind Sie darauf vorbereitet? Können Sie Ihre energetische Situation entsprechend gültiger Normen bewerten, verbessern und nachhalten?
Wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg zu mehr Effizienz – von der Identifikation und Umsetzung einzelner Maßnahmen bis hin zur Erneuerung ganzer Energiebereitstellungssysteme.

Denn wer durch verbessertes Energiemanagement deutlich Kosten senken kann, macht aus der Pflicht wieder eine Kür!

Was hat sich durch die Reform geändert?

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine Aufgabe, an der sich alle angemessen beiteiligen müssen. Bisher zahlen etwa 96 Prozent der Unternehmen die EEG-Umlage in voller Höhe. Etwa 4 Prozent sind als besonders energieintensive Unternehmen eingestuft und leisten deswegen einen reduzierten Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien.

Mit der EEG-Reform werden diese Ausnahmen überprüft und an EU-Vorgaben angepasst. Zukünftig werden ausschließlich Unternehmen unterstützt, die stromintensiv tätig sind und zusätzlich im internationalen Wettbewerb stehen. Seit dem 1. August 2014 leisten zudem auch Eigenstromversorger ihren Beitrag, indem sie an der EEG-Umlage beteiligt werden.

ECC Pro hilft jetzt zu handeln und Energiekosten zu reduzieren

Alle aktuellen Änderungen zur EEG-Umlage im Überblick:

Schwerpunkte

  • Energieeffizienter Betrieb von Anlagen
  • Energieeinsparung von Robotern
  • Methoden und Werkzeuge zur Planung energieeffizienter Betriebe
  • Energiemanagement

Wie Sie EEG-Umlage vermeiden können

  • Privileg für Eigenstromerzeugung
  • Vertragsmodelle
  • Besondere Ausgleichsregelung für Stromkostenintensive Unternehmen

Was ändert sich?

  • Definition „Begünstigter Kreis“ – Wer gehört dazu?
  • Verhältnis Stromkosten zu Bruttowertschöpfung
  • Durchführung der Antragsverfahren

Energetisches Einsparpotenzial nutzen

Ob ein Unternehmen, das bislang die Voraussetzung einer Begrenzung der EEG-Umlage nach den besonderen Ausgleichsregelungen erfüllte, auch nach der Reform noch einen Anspruch hat, muss in jedem Einzelfall sorgsam geprüft werden. Gerade für Unternehmen, die die neuen Voraussetzungen nicht erfüllen, wird es insbesondere darum gehen, den Übergang optimal zu gestalten – und bessere Wege zur Kostenreduzierung einzuschlagen.

Mit dem ECC Pro leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende in Ihrem Unternehmen. Die Themen Energieeinsparung und Energieeffizienz, Ausbau der erneuerbaren Energien, Energienutzungspläne und Energiespeicherung sind immer im Fokus.

Jedes Unternehmen bietet ein großes energetisches Einsparpotential, das aus ökologischen wie aus ökonomischen Gründen genutzt werden sollte:

Die günstigste und umweltfreundlichste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird!